Narben sind generell ein Problem. Narben dieser Tiefe führen einerseits zu Meridianblockaden und zu Veränderungen der Gewebespannung. Meridiane laufen in einem Kreislaufsystem durch den gesamten Körper und können lokal Probleme, Probleme im Meridianbereich und der dazugehörenden Organe, Drüsen, Muskeln und Gelenke verursachen. Aber durch die Gesamtwirkung im System können auch Blockaden oder Minderversorgung in anderen Meridianen und damit anderen Körperregionen verursachen. Die Spannungsänderung kann den gesamten Bauchraum, aber auch die Kreuzgegend betreffen.
Was aber weniger bekannt sein dürfte ist, dass die Narben nicht nur im sichtbaren Bereich, sondern auch in den tiefliegenden Bauchregionen Verklebungen und damit Blockaden verursachen kann.
Muskelverklebungen sollten unbedingt gelöst werden!
Wenn z. b. der Iliacus Muskel betroffen ist, können die Beine nach aussen rotieren. Das selbe gilt bei Verklebungen des Psoas Muskels. Wenn das nicht erkannt und gelöst wird, dann kommt es oft zu Hüft-, Knie und Fußbeschwerden. Hohe Gelenksabnutzung, Schwäche im rechten Bein und Koordinationsprobleme sind die Folge.
Gerade mit der 3 D Modulationstechnik der Schneidermehtode und einigem Geschick können diese Verklebungen gelöst werden. Geschieht das früh genug, können ernsthafte Gelenksprobleme vermieden werden.
Ansonsten führt es oft zu Operationen, in denen jedoch das zugrundeliegende Problem nicht gelöst wird. Beschwerden nach der Operation sind dadurch weitere Folgen.
Es macht als Therapeut/in Sinn dies zu lernen. Für die Betroffenen kann das viele Beschwerden im Vorhinein verhindern bzw. Operationsfolgen vermeiden.
Leistenbruch OP vor einigen Jahren
Vor einigen Jahren kam ein damals ca. 50jähriger Mann wegen einem Leistenbruch. Da ich einige überraschende Erfolge bei Leistenbrüchen hatte, wurde der Klient auf mich aufmerksam. Wir versuchten, eine OP zu verhindern.
Die gelang zwar nicht, doch nach der OP erzählte mir dieser Mann, dass nach der OP der Chirurg zu ihm kam und meinte, „ich musst kein Netz einsetzen, da das Gewebe so schön war“. Das war die Folge der vorherigen Behandlung, da wir das Gewebe und die weitläufigen Mitursachen für den Leistenbruch behoben haben.
Ein paar Jahre später kam er in meine österreichische Praxis, um eine Narbenbehandlung machen zu lassen. Diese verlief an sich gut, doch da das Narbengewebe und die Umgebung ziemlich hart war, konnte ich das Gebiet nicht weitläufig frei machen.
Jetzt, wieder ein paar Jahre später begleitete er seine Frau zu mir und da er ohnehin da war meinte er „Ach, wenn ich schon da bin schauen wir doch bei mir auch nach“.
Gesagt, getan. Er beklagte sich, dass sein rechtes Bein (Leistenbruch rechts) schwach sei und dass er beim Gehen ungewöhnlich schnell ermüde.



